Wer sich mit dem Gedanken trägt, sich mit einer tollen Idee oder einem völlig neuen Marketingkonzept selbstständig zu machen, sollte sich überlegen, ob er sich nicht ein Büro für Existenzgründung als Partner zur Seite stellt.
Was wäre die Welt ohne Erfindungen und Pioniergeist, ohne Risikobereitschaft und unternehmerischen Mut?! Trotzdem ist es damit bei dem Schritt in die berufliche Selbstständigkeit nicht abgetan, denn viele Hürden sind hierbei zu meistern: angefangen von Verhandlungen mit Geldgebern, dem Durchleuchten des Paragraphendschungels bis hin zum Erstellen von Marketingkonzepten und Marktanalysen! Und bereits dadurch scheitern bereits viele im Vorfeld ihrer oftmals guten Idee.
Und genau in dieser Anfangsphase gibt es DIE Fachleute, die mit dem Thema “Existenzgründung” jeden Tag zu tun haben, die selbst einmal diesen Schritt gegangen sind und ihr Büro für Existenzgründung verwirklicht haben! Warum sollte man nicht auf diese Erfahrung, auf dieses Knowhow setzen und sich diese Fachleute als “Partner auf Zeit” mit ins Boot nehmen? Die Mitarbeiter in einem Büro für Existenzgründung entwickeln zusammen mit dem Existenzgründer ein Konzept, um dessen Idee zu verwirklichen. Sie beraten bereits im Vorfeld über die Standortfrage genauso wie über den Finanzplan, der zu erstellen ist. Und sie führen auch die entsprechenden Gespräche mit Banken oder sonstigen Geldgebern. Sie überprüfen, ob eine Wirtschaftsförderung in Betracht kommt und sie erstellen ein Marketingkonzept.
Wer nun glaubt, das könne er auch ohne die Hilfe dieser Fachleute aus einem Büro für Existenzgründung, der wird oftmals eines Besseren belehrt. Daher sollte sich jeder Existenzgründer einen starken Partner an die Seite stellen, mit dem er sein Projekt verwirklichen kann!
Der erste Schritt in die Selbstständigkeit beginnt mit dem Businessplan. Dieser bewegt den Existenzgründer dazu, sich über alle Aspekte des Unternehmens klar zu werden; zum Beispiel Startkapital, Werbung, Konkurrenten, usw. Zugegeben – wird kein Geldgeber benötigt, gibt es auch keine Fragen nach einem Businessplan. Doch ist es nichtsdestotrotz ratsam einen Plan anzufertigen. Er zwingt ein konkretes Nachdenken über das Vorhaben und vermeidet somit Fehler.
Die örtliche Industrie und Handelskammer (IHK) ist ein sehr guter erster Kontakt. Dort werden häufig kostenfreie Seminare für „Start-Ups“ angeboten. Termine mit Beratern speziell für Existenzgründer können kostenlos vereinbart werden.
Vergessen sollte man keinesfalls die Sozialversicherungen. Krankenversicherung ist Pflicht. Privat oder gesetzlich, das ist die Frage. Alle Optionen sind möglichst schon im Vorfeld gut abzuwägen und man sollte keine Berührungsängste haben, sich viele Angebote zukommen zu lassen. Auch an Altersvorsorge, Arbeitslosenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung sollte gedacht werden.
Wird Fremdkapital benötigt, gibt es unzählige Möglichkeiten. Fragen bei der Arbeitsagentur, ob Fördermöglichkeiten bestehen, kostet nichts. Die Hausbank sollte ebenfalls mit ins Boot geholt werden, jedoch gilt auch hier: alternative Angebote einholen.
Sind nun alle Unklarheiten beseitigt, dann steht ein Besuch bei der örtlichen Verwaltungsbehörde an, das heißt in den meisten Fällen das Rathaus oder die Stadtverwaltung. Das Ordnungsamt ist zuständig für Gewerbeanmeldungen. Es gilt einen simplen Fragebogen für Existenzgründer im Gewerbe auszufüllen, welcher je nach Stadt zwischen 20 und 60 Euro veranschlagen wird. Es erfolgt automatische eine Mittelung an das Finanzamt. Aber aufgepasst: Freiberufler hingegen, das heißt beratende Berufe, Journalisten, Autoren usw., brauchen bloß dem Finanzamt Bescheid zu geben.
Generell besteht die Möglichkeit, dass Studenten sich noch während des Studiums selbstständig machen können und sich auf diesem Weg anfangen eine Existenz aufzubauen. Wie bei allen anderen Existenzgründungen auch, muss der Student einige Besonderheiten beachten.
Beträgt das monatliche Einkommen das das Neugegründete Unternehmen abwirft, mehr als 360 Euro, ist der Student nicht mehr familienversichert in der Krankenversicherung. Er muss also eine eigene Krankenversicherung abschließen. Das ist als freiwillige Krankenversicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse möglich, oder der Student wählt eine private Krankenversicherung. Beachtet werden muss bei der Existenzgründung Student auf alle Fälle auch die eventuelle Zahlung von BAföG. Auch hier gibt es Einkommensgrenzen die nicht überschritten werden dürfen, ohne das eine Kürzung dieser Zahlungen eintritt.
Natürlich muss bei der Existenzgründung Student auch bei der zuständigen Stadt- oder Gemeindverwaltung das Gewerbe angemeldet werden. Über die auf diesem Weg erhältliche Gewerbeanmeldung wird natürlich auch das Finanzamt, die zuständige Berufsgenossenschaft und wenn notwendig auch die Industrie- und Handelskammer von der Existenzgründung Student informiert. Das bedeutet dass der Student auch gegenüber diesen Institutionen gewisse Pflichten hat und ihn ein zusätzlicher Schriftverkehr erwartet.
Auch nicht zu vergessen, ist bei der Existenzgründung Student das notwendige Startkapital. Da noch keine festen Einkünfte nachweisbar sind, und auch gewährte BAföG Zahlungen teilweise zurück zu zahlen sind, wird es der Student sehr schwer haben über eine Bank eine Finanzierung zu bekommen. Es ist also wichtig den genauen Finanzbedarf zu ermitteln und staatliche Fördermöglichkeiten genauestens zu prüfen. Hier sind an manchen Universitäten zu findende Gründerzentren kompetente Ansprechpartner bei Fragen für den Studenten.
Auch große Unternehmen haben mal klein angefangen. Um ein kleines Unternehmen zu gründen, fehlt es oftmals am Startkapital. Hier greift das Angebot der Kfw Bankengruppe, die einem kleinen Gründungsvorhaben durch Kreditprogramme wie dem Kfw Startgeld anbieten. Um eine Kfw Existenzgründung in Anspruch nehmen zu können, muss sich der Existenzgründer im Vorfeld an einen Berater seiner Hausbank wenden und sich dort über die persönlichen Vor- und Nachteile dieser Finanzierung beraten lassen. Sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann eine Kfw Existenzgründung in Anspruch genommen werden. Allerdings darf die Existenzgründung die Summe von 50.000€ nicht übersteigen. Das Start Geld der Kfw Existenzgründung kann sowohl vor der Existenzgründung in Anspruch genommen werden, oder innerhalb von drei Jahren danach. Bei der Kfw Existenzgründung, erhält der Jungunternehmer im Gegensatz zu vielen anderen Kreditanbietern eine Finanzierung, nachdem die Eigenmittel abgezogen wurden.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit, einen weiteren Antrag auf ein Darlehen zu stellen, solange die Summe von 50.000€ nicht überschritten wird. So kann ein Jungunternehmer zunächst einen Nebenjob ausführen und ein Darlehen zur Kfw Existenzgründung beantragen. Voraussetzung ist jedoch, das abzusehen ist, das sich der Nebenjob in absehbarer Zeit zu einem Haupterwerb entwickelt. Am Anfang kann der Jungunternehmer eine tilgungsfreie Zeit beantragen, diese beläuft sich jedoch auf maximal zwei Jahre. Tritt der Fall ein und das neu gegründete Unternehmen erweist sich als äußerst erfolgreich, kann das Start Geld jederzeit auch vorzeitig getilgt werden, ohne das die Kfw Bankengruppe dafür Extrakosten verlangt.
Die Grundvoraussetzung für diese Art von Kredit ist jedoch, dass der Jungunternehmer einen korrekt erstellten Businessplan aufweisen kann. Von Vorteil für den Jungunternehmer ist es, wenn er sich eine positive Meinung durch eine unabhängige Stelle wie z. B. der IHK oder der Handwerkskammer einholt und diese dem Antrag beifügt. Der Antrag für die Kfw Existenzgründung erfolgt in keinem Fall über die Kfw Mittelstandbank, sondern direkt bei der Hausbank.
Die weltweite Finanzkrise wirkt sich seit Mitte des vergangenen Jahres auch auf die globale Realwirtschaft aus. Als Folge geraten Unternehmen der privaten Wirtschaft zunehmend in wirtsachftliche Notlagen, welche sie u. a. mit Personalmaßnahmen, wie Entlassungen, versuchen zu kompensieren. Ist ein Arbeitnehmer unmittelbar von diesen Maßnahmen betroffen, droht innerhalb kürzester Zeit der gesellschaftliche und soziale Abstieg. Zur Vermeidung dessen und zur Abmilderung der persönlichen Notlage entscheiden sich Betroffene oft für einen neuen Weg - Die Existenzgründung -.
Existenzgründung birgt für die Gesamtgesellschaft den Vorteil, dass die Existenzgründer ihr persönliches Know-How zum Wohle der Allgemeinheit und zur Stärkung des wirtschaftlichen Gefüges innerhalb eines Staates zur Verfügung stellen und zusätzlich ihren Lebensunterhalt im Rahmen der Eigenveranwortung selbst sicherstellen.
Trotz der enormen Vorteile birgt die Existenzgründung für den einzelnen Gründer erhebliche Risiken. So ist ein wirtschaftlich tragbares Gesamtkonzept für den Erfolg einer Existenzgründung unerlässlich. Ein besonderer Aspekt ist in diesem Zusammenhang das Startkapital, welches den erfolgreichen Start in die eigene Existenz sichert.
Zur Gewährleistung der größten wirtschaftlichen Unabhängigkeit des Gründers sollte sich das Startkapital zur Existenzgründung im Idealfall in der Gesamtheit aus Eigenkapital des Gründers zusammensetzen.
Oftmals bedingt die persönliche wirtschaftliche Situation des Existenzgründers beziehungsweise die Komplexität des Existenzprojektes jedoch, dass das Startkapital nicht im Ganzen aus Eigenkapital gedeckt werden kann. In diesem Fall ist die zusätzliche beziehungsweise die komplette Sicherung des Projektes durch Beibringung von Fremdkapital erforderlich. Hier bieten sich dem Existenzgründer verschiedene Wege.
Zunächst besteht die Möglichkeit, Fremdkapital durch Teilhaberschaften und Sponsorengelder privater Dritter abzudecken. Problematisch ist jedoch, dass Teilhaberschaften zu einem Verlust von Selbstbestimmungsrechten des Existengründers führen können. Diesbezüglich sollte der Existenzgründer unternehmensrechtliche Besonderheiten beachten.
Abschließend besteht die Möglichkeit Fremdkapital in Form von Krediten privatwirtschaftlicher Institutionen oder Förderungen öffentlicher Einrichtungen, wie beispielhaft der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beizuziehen. Diesbezüglich hat der Existenzgründer weitreichende Möglichkeiten, um sein Projekt zukunftsorientiert und existenzsichernd umzusetzen.
Die Realisierung der beruflichen Selbstständigkeit als Freiberufler ist für viele auch die Realisierung eines langgehegten Traums. Der Freiberufler erbringt persönlich und eigenverantwortlich Dienstleistungen für seine Auftraggeber auf Grund besonderer Qualifikation, Neigung oder Begabung. Der Bogen der freien Berufe spannt sich über wissenschaftliche, juristische, pädagogische, kreative und künstlerische Tätigkeiten bis zu bestimmten Heilberufen. Diese sind nicht von der Gewerbeordnung erfasst und unterliegen auch nicht der Gewerbesteuer. Eine Existenzgründung mit einem freien Beruf wagten in Deutschland zurzeit etwa eine Million Menschen, die Angebote der Dienstleistungen sind ebenso vielfältig wie die Ausbildung, und die kreativen Ideen der Freiberufler. Will jemand sein geliebtes Hobby, sein künstlerisches Talent oder seine besondere Ausbildung zum Beruf machen möchte, steht ihm die Möglichkeit eines bekannte, alteingesessenen, freien Berufes ebenso offen wie innovative Modelle neuer Dienstleistungsofferte. Wer den Weg von der Gründungsidee über die Planung bis zur Realisierung der Selbstständigkeit scheut, dem stehen viele Leitfäden, Coaching-Unternehmen und Netzwerke bei der Umsetzung der Projekte mit Rat und Tat zur Seite.
Der Trend zur Selbstständigkeit wächst vor allem durch die Hoffnung auf besseren Verdienst, den Wunsch, sein eigener Chef zu sein und die Möglichkeit zur freieren Zeiteinteilung. Bei innovativen Berufsprojekten zur Schließung von Marktlücken aber auch in der IT- Branche wächst die Zahl der Freiberufler ständig an, da diese relativ ortsungebunden agieren können und die rasante Entwicklung auch immer wieder neuartige Ideen verlangt. Aktuell und notwendig sind auch neue Projekte im Sektor der sozialen Berufe wie Pflegedienste oder Kinderbetreuung, gesucht sind außerdem Freelancer im Marketingbereich. Bei unterrichtenden und beratenden Tätigkeiten sowie schriftstellerischen oder künstlerischen Aktivitäten als Freiberufler sind der Phantasie nur durch die Nachfrage und die Marktsituation Grenzen gesetzt. Die Vorteile der freien Berufe sind-außer den oben erwähnten-neben dem Wegfall der Gewerbesteuer auch die meist freie Auswahl der Krankenkasse und vor allem die Erfüllung der individuellen beruflichen Neigungen und persönlichen Ziele.
Wer träumt nicht vom großen Geld? Sicherlich hat sich der eine oder andere schon oft genug selbst die Frage gestellt, womit man am besten Geld verdienen könnte. Eine Erfindung oder ein besonders gutes Vermarktungskonzept sind die Bausteine für eine gute Geschäftsidee.
Eine Geschäftidee ist, wie es der Name schon sagt, ein Grundgedanke, den man möglichst gewinnbringend vermarkten möchte.
Wenn man sich ein Unternehmen aufbauen möchte, lohnt es sich auf alle Fälle, die Sache gut zu planen und sich Beratung bei Fachleuten zu holen.
Man sollte sich folgende Fragen stellen:
1.) Wie sind die Aussichten auf Erfolg?
Eine gründliche Marktanalyse kann Abhilfe schaffen. Gibt es diese Produkt schon auf dem Markt und wie sind die Verkaufszahlen dafür? Wie steht es mit Angebot im Verhältnis zur Nachfrage? Wenn es dieses Produkt exakt in dieser Weise noch nicht gibt, kann man andere Produkte damit vergleichen und analysieren?
2.) Wie sieht es mit der Konkurrenz aus?
Höchstwahrscheinlich gibt es bei der Geschäftsidee bereits im Vorfeld andere Mitbewerber – so ist es nun einmal beim freien Markt. Es gilt, sich darüber genauestens zu informieren, in welchen Bereichen und vor allem wie die Konkurrenz tätig ist.
3.) Welche finanziellen Mittel stehen zur Verfügung
Es steht außer Frage, dass man bei der Gründung einer Existenz Geld benötigt. Vor allem sollte genau kalkuliert werden wie viel an welche Kostenstellen anfällt.
Dies sind die Hauptpunkte, welche man bei einer Geschäftsidee beachten sollte. Daneben fallen noch viele weitere Bereiche an, welche dazu beitragen, festzustellen, ob man für die nächsten Schritte bereit ist bzw. ob Potential und Machbarkeit hinter der Geschäftsidee steckt.
Weiters sollte man sich natürlich grundsätzlich bei einer Geschäftsidee die Frage stellen, was genau man verkaufen möchte und wie der Kunde davon profitiert. Vor allem ist wichtig, in wie fern sich das Produkt von der Konkurrenz unterscheidet. Was macht das Produkt der Geschäftsidee so einzigartig, dass die Leute genau dieses Produkt kaufen?