Vor einer Existenzgründung ist es wichtig in Erfahrung zu bringen, dass entweder eine Marktlücke mit der Geschäftsidee geschlossen wird oder der Bedarf an dem Standort noch nicht gedeckt ist. Dazu sollte im Vorfeld eine Marktanalyse durchgeführt werden. Fragen wie zum Beispiel: Wie ist der tatsächliche Bedarf? Gibt es die passende Kundschaft für das Angebot im Umfeld? Wo und wie agiert die Konkurenz? Welche Kundenwünsche sollen befriedigt werden? sollten dabei beantwortet werden. Hilfreich ist es, an anderen Standorten und Regionen zum Thema der Geschäftsidee zu recherchieren. Dann ist es wichtig, das der Unternehmensplan und das Konzept geschrieben werden. Wenn Beratung notwendig wird, sollte nicht zu lange gezögert werden. Doch Vorsicht, auch in der Branche gibt es große qualitative Unterschiede.
Um Kreditgespräche erfolgreich führen zu können, müssen ein glaubwürdiger Investitionsplan und die Rentabilitätsvoraussage erstellt werden. Bereits in dieser Phase der Existenzgründung ist es ratsam, notwendige Genehmigungen und Anmeldungen einzuholen oder zu beantragen. Dann geht es an die Öffentlichkeitsarbeit. Dabei sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
- das Logo und Erscheinungsbild der Firma
- Werbung und Vorstellung in der örtlichen Presse und in den Medien
- Tag der offenen Tür anbieten
- gezieltes Aufsuchen von potentiellen Kunden
- Einsatz von Werbegeschenken
Als Existenzgründer werden je nach Branche unterschiedliche Versicherungen benötigt. Dabei sollte man abwägen, welche Versicherungen notwendig sind und sich schon vor dem Gespräch mit dem Versicherungsvertreter informiert haben.
Diverse Verträge müssen auch geschlossen werden; dabei immer das Kleingedruckte lesen und nicht gutgläubig oder leichtfertig unterschreiben. Von Anfang an sind Kalkulationen und regelmäßige Kostenhochrechnungen nicht zu vernachlässigen, ebenso das abheften und sortieren von Rechnungen, Belegen und sonstigen wichtigen Papieren.