Blog über Existenzgründung
Hilfe für Existenzgründer

Wer hat nicht schon einmal darüber nachgedacht, eine eigene Firma zu gründen oder sogar eine bestehende Firma (z.B. als Altersnachfolge) zu übernehmen? Eine solche Existenzgründung braucht Zeit und viel professionelle Beratung, damit diese neue Existenz langfristig ein adäquates Einkommen sichert.

Welche Hilfen gibt es für Existenzgründer?

Hier sind zunächst die Kurse der Handelskammern genannt. Hier erfährt der angehende Existenzgründer, wie es in dem gewählten Wirtschaftszweig derzeit konkret aussieht und welche Zukunftsaussichten prognostiziert werden. In weiteren Seminarmodulen werden Faktoren bearbeitet, die für eine erfolgreiche Tätigkeit als zukünftiger Unternehmer von Bedeutung sind: Umgang mit Banken, Förderung für den Erhalt von Arbeitsplätzen, rechtliche und steuerliche Aufgaben und die Aufstellung eines Geschäftsplanes.

Die KfW-Bank ist eine Spezialbank und widmet sich mit Förderkrediten ebenfalls an Existenzgründer. Steht der Geschäftsplan, können über die Hausbank des zukünftigen Unternehmens diese Fördermittel beantragt werden. Neben reinen Gründungsdarlehen vergibt die KfW auch Darlehen für spezielle Maßnahmen wie z.B. Modernisierung der Maschinen. Über reine Geldthemen bietet die KfW aber auch Gründerforen und die Unterstützung erfahrener Unternehmer an, um die Startphase zu erleichtern.

Die örtlichen Kommunen mit Ihren Abteilungen für Wirtschaftsförderung helfen bei der Standortsuche. Manche Kommunen unterhalten sogar eigene Gründerzentren, in denen für die Startphase günstige Mietbedingungen und der regelmäßige Austausch junger Unternehmer organisiert ist.

Arbeitslose, die den Schritt in die Unternehmerschaft wagen wollen, werden auch vom Arbeitsamt unterstützt. Starthilfen für die ersten Monate mit Teilbeträgen des bisherigen ALG-Bezuges, Zuschüsse für die Sozialversicherungen und weitere Ergänzungen sind bei dem zuständigen Sachbearbeiter des Arbeitsamtes in Erfahrung zu bringen und dort zu beantragen.